Hitze in der Pflege: Ein unterschätztes Gesundheitsrisiko für ältere Menschen.

Die zunehmenden Hitzewellen in Deutschland zeigen: Hohe Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern können eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen. Besonders ältere Menschen und pflegebedürftige Personen gehören zu den gefährdeten Gruppen.

„Hitze ist kein harmloses Wetterphänomen, sondern ein ernstes Gesundheitsrisiko“, macht das Robert Koch-Institut deutlich. Nach Einschätzung der Fachleute steigt die Sterblichkeit bereits messbar an, wenn die durchschnittliche Wochentemperatur über etwa 20 Grad Celsius liegt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Personen mit Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Nierenerkrankungen.

Mit zunehmendem Alter kann der Körper Hitze schlechter ausgleichen. Ein vermindertes Durstgefühl, Flüssigkeitsmangel, Kreislaufbelastungen und die Verschlechterung bestehender Erkrankungen erhöhen das Risiko zusätzlich. Gerade in der Pflege sind Aufmerksamkeit und Vorsorge entscheidend.

Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, kühle Räume, angepasste Betreuung und ein wachsames Umfeld können helfen, schwere Folgen zu verhindern.

Hitzeschutz ist deshalb eine gemeinsame Aufgabe von Pflege, Gesundheitswesen und Gesellschaft. Besonders ältere und alleinlebende Menschen brauchen Unterstützung – denn rechtzeitiges Handeln kann Leben retten.

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